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Johannis-Magazin Nürnberg Ausgabe Dezember 2011

Motivbild Dezember 2011. Foto Walter Pusch

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

fast alle Kalenderblätter des Jahres 2011 sind umgeschlagen oder abgerissen. Zeit einmal, die vergangenen Wochen und Monate Revue passieren zu lassen. Und während es draußen immer frostiger und kälter wird, desto mehr genießen wir es, im Warmen zu sitzen und uns die langen Abende mit Lebkuchen und Glühwein zu versüßen. Solche Köstlichkeiten konnten sich im Mittelalter allerdings nur die gehobenen Schichten leisten. Teure exotische Gewürze wie Pfeffer, Zimt, Nelken, Kardamon und Ingwer wurden aus dem Orient importiert, was den Patriziern unerhörten Reichtum eingebracht hat.

Foto Joachim B. Dehnhardt Zum Süßen verwendete man einheimischen Honig aus dem Reichswald um Nürnberg. Im 14. und 15. Jahrhundert war der sogenannte Gewürzwein besonders beliebt, den man im Winter erhitzte. Met wurde aus Wasser und Honig hergestellt und durch Beimischung von Hopfen und Salbei haltbar gemacht.
"Auch mustw haben im vorrat
in der speiskamer frue und spat ....
leckuchen und anderen schleck
rosin, mandel und weinperlein...
was man sunst macht im zucker ein
Zucker, Confect und specerey ......
Hünr uend gens, Entn und fögel
die machen die gest frölich und gögel..."
schrieb schon Hans Sachs. In diesem Sinne wünschen wir allen "Johannisern" genuß- und erlebnisreiche Feiertage, Gesundheit und alle guten Wünsche für 2012.

Ihr Joachim B. Dehnhardt und Team

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